Design zum Quadrat
Wenn Sie den Film "The Cube" gesehen haben, dann müssen Sie, nachdem Sie das Qbic Hotel betreten haben erst einmal tief durchatmen. Danach sollte Sie der Aha-Effekt des einzigartigen Konzepts Sie für die restliche Dauer Ihres Aufenthalts ablenken.
Sie wohnen in einem Kubus, dessen Herzstück ein überlanges Bett ist, an dessen Ende sich gleich der Frühstückstisch, aber auch Arbeitsplatz befindet. Die Zimmer sind nach dem Motto "No Frills" eingerichtet, also relativ schlicht gehalten. Umso besser funktionieren die Lichteffekte, die das Zimmer mal in blaues und dann wieder in rotes Licht tauchen. Was noch? Feine Materialien und ein Bad bei dem Phillip Starck seinen Senf dazugegeben hat.
Ein bißchen future-mäßig mutet die Lobby schon an und eigentlich auch alles andere, wo man ansonsten Menschen antrifft. Die "Grab-and-Go"-Corner hilft mit Zahnbürsten, Zeitschriften, Ladegeräten und Drinks aus. Eingecheckt wird am digitalen Kiosk, der auch Informationen über die Stadt ausspuckt. Der digitale Berater kann im Notfall, wenn er mit seinen Nullen und Einsen am Ende ist, auch einen organischen Angestellten rufen.
WO?
Qbic gibt es in Amsterdam, Maastricht und Antwerpen. Wer die fensterlosen Jugendherbergen Amsterdams und die amerikanischen „Wir lassen die Sau raus“-Touristen satt hat, der möge im Qbic einsam bleiben und glücklich werden.
Eine Nacht im DZ gibt’s ab € 139,–
www.qbichotels.com
Veröffentlicht am 03. Februar 2010
Alle Infos wurden zum Veröffentlichungszeitpunkt aktuell recherchiert. Service-Infos wie z.B. Preisangaben können sich jedoch täglich ändern. Bitte überprüfen Sie diese deshalb im Rahmen Ihrer individuellen Reiseplanung.
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