Budapest
Jahrhundertealte Geschichte trifft in Budapest auf urbane Energie. Vom Charme der alten Tage geht dabei nichts verloren, glitzernd zieht sich die Donau mitten durch die Stadt. Anbetracht dieser Schönheit schwärmen Romantiker wie so oft vom „Paris des Ostens“ – aber falsch: Budapest ist Budapest. Und das ist gut so.
Für eine erste Stadtbesichtigung eignet sich die Straßenbahnlinie Nummer 2, die einen gemütlich und zum Minimaltarif an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeikutschiert. Unbedingt sehen muss man die Budaer Burg, den Donaukai und die Andrássy Allee, welche Teil des Weltkulturerbes sind. An der Budaer Burg beginnt die Straße der Kultur, an der sich viele Museen und repräsentative Gebäude befinden. Es zahlt sich aus, sich hier die Füße wundzulaufen. Auch deshalb, weil es genügend Gelegenheiten gibt, sich danach was Gutes zu tun.
Nicht viele Großstädte verfügen über Heilquellen – Budapest aber hat so viele davon, dass es seit 1934 offiziell als Badestadt gilt. Verschiedene Heilbäder, Spas und sogar ein türkisches Frauenbad laden zum Entspannen ein. Dem Ruf folgen aber meist nur die älteren Semester. So werden seit den 1990er-Jahren zuweilen Cinetrip-Parties in den Bädern veranstaltet, damit am Samstagabend die Budapester Jugend zu Filmen und Musik plantscht.
Tipp: Essen, essen und noch mal essen! Vor allem Pörkölt.
Wien Stadtmitte–Budapest Stadtmitte: 243 km / ca. 2,5 Stunden
Veröffentlicht am 02. Dezember 2008
Alle Infos wurden zum Veröffentlichungszeitpunkt aktuell recherchiert. Service-Infos wie z.B. Preisangaben können sich jedoch täglich ändern. Bitte überprüfen Sie diese deshalb im Rahmen Ihrer individuellen Reiseplanung.
Ihre Reisetipps
Feedback zur Story? Ein Geheimtipp vor Ort?
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!


