Willkommen im Club
Eine Londoner Firma entwickelte eine clevere Idee zu einem hochklassigen Angebot: Wer Mitglied im „The Hideaways Club“ wird, erwirbt Anteile und Nutzungsrechte an superedlen Luxusimmobilien in den schönsten Urlaubsgegenden.
Ein Ferienhaus ist eine feine Sache. Man verbringt seinen Urlaub ganz privat, muss sich nicht wie im Hotel an Essenszeiten oder Etikette halten und fühlt sich auch im Urlaub ganz wie zu Hause. Der große Nachteil: Man ist auf ein Ferienziel festgelegt – und die meiste Zeit des Jahres steht das wertvolle Objekt leer. Und wo wir schon bei wertvoll sind: Häuser in attraktiven Gegenden wie etwa der Toskana werden immer teurer. Die britische Times klagt, dass im Chianti selbst renovierungsbedürftige Objekte kaum mehr unter 700.000 Euro zu bekommen sind. Eine Alternative für potenzielle Käufer einer Ferienimmobilie könnte die Mitgliedschaft im international operierenden Unternehmen The Hideaways Club sein: Für vergleichsweise günstige 285.000 Euro erwirbt man Teileigentum (Fractional Ownership) an derzeit 15 volleingerichteten Luxusvillen in Europa.
Mit diesem Betrag kauft man sich nicht nur ein Nutzungsrecht, sondern besitzt einen Geschäftsanteil am gesamten Immobilien-Portfolio des Clubs. Damit ist man auch Nutznießer der zu erwartenden Wertsteigerungen. Zusätzlich zum Einstiegspreis kommen auf Clubmitglieder jährliche Unkosten in Höhe von etwa 15.000 Euro zu, womit die laufenden Kosten abgedeckt werden: Concierge-Service, Reparaturen und Unterhalt, Nebenkosten, Versicherung und Steuern. Für diesen Betrag erhält das Mitglied schon mal 12 sogenannte Destinationspunkte.
Je nach Saison gibt man für eine Woche Urlaub in einer Clubvilla 2, 2 ½ oder 3 Destinationspunkte ab. Hat man eine Villa für eine bestimmte Zeit reserviert, muss man diese auch nutzen – denn während dieses Zeitraums ist man für die Immobilie verantwortlich. Natürlich kann man Freunde oder Familie einladen oder man überlässt dem Club das Vermarkten der Punkte. Jährlich darf maximal eine Woche ins nächste Jahr mitgenommen werden; ein Extrapunkt kostet etwa 1435 Euro.
Veröffentlicht am 15. Februar 2008
Alle Infos wurden zum Veröffentlichungszeitpunkt aktuell recherchiert. Service-Infos wie z.B. Preisangaben können sich jedoch täglich ändern. Bitte überprüfen Sie diese deshalb im Rahmen Ihrer individuellen Reiseplanung.
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