Burj al Arab, Dubai
Die einen finden es einfach nur protzig, die anderen herrlich. Dubais Aushängeschild lässt aber zumindest niemanden kalt. Mit geblähtem Segel hat das Burj al Arab einen Standard erreicht, der nach mehr Sternen greift, als es zu erreichen gibt und sogar die bisherige Sterneskala gesprengt hat. Nach normalen Kategorien kann man diesen Pomp nicht mehr beurteilen.
Der Spielplatz der Schönen und Reichen läuft wie am Schnürchen, ganz getreu dem Motto: Sie wünschen – wir spielen. So finden Multimilliardäre hier auf jedem Stock eine private Rezeption, um sich den langen Weg nach unten – im Extremfall immerhin fast 320 Meter – zu ersparen. Die kleinsten Suiten sind 170 m² groß, die größte Suite erreicht labyrinthartige 780 m², auf jedem Meter glitzert Marmor, funkelt Gold oder umspannt Damast seidenweiche Betten.
Wer genug hat vom Zigarrenqualm in der Juna Lounge oder Lümmeln im Jacuzzi mit eigenem Bade-Menü, das vom Butler zubereitet wurde, macht eine Shopping-Tour mit Royce-Rolls und Chauffeur oder einen Helikopter-Flug über Dubai.
FAZIT
Etwas übertrieben? Vielleicht. Aber Fakt ist, das Milliardenprojekt Burj al Arab wird eh bald passé und keineswegs für die Ewigkeit Shootingstar sein. Konkurrenz bekommt es demnächst von dem Mega-Projekt Hydropolis, ein gigantisches Unterwasserhotel, das dem Burj al Arab sicher die Luft aus den Segeln nehmen wird.
INFO
www.burj-al-arab.com, DZ ab ca. € 700,–
Veröffentlicht am 06. Mai 2008
Alle Infos wurden zum Veröffentlichungszeitpunkt aktuell recherchiert. Service-Infos wie z.B. Preisangaben können sich jedoch täglich ändern. Bitte überprüfen Sie diese deshalb im Rahmen Ihrer individuellen Reiseplanung.
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